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Jede
Braut hat schon Vorstellungen, was den Strauß betrifft. An
den Floristen liegt es nun, diese umzusetzen.
Bilder
sind dabei eine große Hilfe. Aber man sollte immer daran
denken, kein Strauß sieht aus, wie der andere, jeder
ist ein Unikat.
Die
meisten dieser Brautsträuße sind von meinen Kollegen auf der
Meisterschule angefertigt worden. Bilder sind immer nur
Beispiele, alles ist veränderbar, Farbe oder Form. Der
Fantasie sind nur wenige Grenzen gesetzt. Eine davon ist die
Technik. Blumen brauchen Wasser, die meisten auf jeden Fall.
Eine andere ist die Stabilität, denn der Strauß soll ja den
Tag heil überstehen. Die dritte ist wieder mal die Frage, was
ist der Unterschied zwischen Schmücken und dekorieren. Die
Braut ist der Mittelpunkt, der Blumenschmuck soll sie
hervorheben, nicht übertreffen.
| zum
Vergrößern die Bilder anklicken |
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Ein
Strauß in Herzform, ein Gestell aus Zweigen gibt der
Form Stabilität, die Werkstoffe sind an dünnem Draht
aufgefädelt und an dem Gestell verankert.
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Verschiedene
Polyantharosen, Beeren in unterschiedlichem Reifegrad,
Blüten der Hoja, Asparagus densiflorus 'Myriocladus',
Efeuranken, Fallopia aubertii ohne Blätter und
verschiedene Perlen
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Dieser
Strauß wird in der hohlen Hand getragen, in der Kugel
befindet sich die Wasserversorgung, die gefüllten Blüten
der Eustoma sind wattiert und an einem mit Band
abgewickeltem starken Draht fixiert. die kleinen Blüten
des Agapanthus halten ohne Wasser lange genug und sind
auf Silberdraht gefädelt.
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Weiße
Polyantha-Rosen, Eustomablüten, Agapanthusblüten,
Fallopia aubertii, asparagus densiflorus 'Jasminoides',
Efeufruchtstände, Populus, und eine Troddel als Abschluß
der Kugel
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Einzelne
Blütenblätter der Rose werden angedrahtet und zu einer
großen Blüte zusammengenommen, Efeublätter als
Abschluss, eine Metallscheibe wird darunter geschoben,
Kupferstäbe gebogen und durch die Löcher in der
Scheibe gesteckt, Ranken und Fädelungen darübergelegt.
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Rosenblütenblätter,
Efeu, Beeren und Fruchtstände, Asparagus densiflorus 'Jasminoides',
Kupferstäbe und-Scheibe, rote Holzperlen
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Dieser
Strauß wird wie eine Handtasche in der Hand gehalten,
die Grundlage bildet ein Gestell aus Metall. Die
verschiedenen Werkstoffe werden angedrahtet und obern
auf der Rolle fixiert. Die Ranken liegen locker auf,
werden aber mir dünnem Draht verbunden.
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Verschiedene
Orchideen inclusive der Luftwurzeln, Kannenpflanze,
Fallopia aubertii, kleine Heleconie, Weidengeflecht,
Fruchtstände, frische Lunariablätter und
Drahtgeflecht
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Einzelne
Efeublätter werden gewaschen und mit angedrahtet. Der
Stein bildet die Mitte, um ihn herum werden die Blätter
nun der Größe nach angelegt, beginnend mit den
kleinen. Farblichen Akzent setzen die vereinzelten
rotgefärbten Efeublätter. Eine Scheibe mit Samt
bezogen bildet den Abschluss.
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Efeublätter,
Perle oder Stein, Scheibe mit Samtüberzug
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Dieser
abfließende Strauß hat Naturstiele, die langen
Werkstoffe sind geschient und gebogen. Die runde Form
wirkt durch die Strukturierung ruhig, der abfließende
Teil mit den verschiedenen Ranken eher verspielt und
luftig.
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Verschiedene
Rosen, Rudbeckia hirta, Zantedeschia, Amaranthus,
Monbretien, Rodochiton, Fallopia aubertii, Physalis
alkekengi
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Der
Stiel des Zepters besteht aus einem hohlen Metallrohr,
welches mit Band, Kordel und Holzscheiben verziert wird.
Der Brautstrauß hat Naturstiele sowie angedrahtete
Werkstoffe, damit der Siel nicht so dick wird. Wie ein
Biedermeier gebunden und mit abfließenden Elementen
versehen, wird er in das Metallrohr gesteckt und fest
verankert. Diese Variante wäre,der besseren
Wasserversorgung wegen, auch mit einem Brautstraußhalter
möglich.
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Verschiedene
Rosen, Hortensie, Brombeeren, Cotinus coggygria, Mühlenbeckia,
Rodochiton, Ceropegia woodii, Kordel, Band und
Holzaccesoires
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Die
Orchideenblüte wattiert und gedrahtet, Die einzelnen Blätter
werden angedrahtet, ebenso die Ranken. Als Kontrast wird
die Basis dieses Straußes aus grünen Blättern und
Lotus gebildet. Die grauen Blätter werden darüber
gestaffelt, so das ein scheinbares Gewirr entsteht,
welches viel Höhen und Tiefen bildet. Die ranken laufen
außen um den Strauß nach unten. Die Orchideenblüte
wird als Blickfang in der Mitte platziert.
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Blätter
der Tillandsia xerographica und Epipremnum, Orchidee,
Ranken von, Ceropegia woodii, tillandsia usneoides
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| Dieser Strauß
ist mit Naturstielen gebunden, abfließende Rosen werden
geschient. Die Kniphophia, entsprechend ihrer Bewegung
eingesetzt, bilden einen schönen Farbtupfer, zusammen
mit dem orangen Hypericum. Bei den Ranken ist es
wichtig, das die Stiele mit Wasser versorgt werden, da
sie sonst den Tag nicht überstehen. |

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Vendela
(Rosen), Kniphophia, Hypericum, Efeufruchtstände,
Sisal, Clematisranken, Weinblätter
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| Diesen
Brautstrauß kann man binden, aber auch in einen Halter
stecken. Ein Ring aus Ranken wird um den Halter gelegt,
die Werkstoffe angedrahtet, gesteckt und gegengesichert,
damit sie nicht wieder herausfallen, wenn die Steckmasse
trocken wird. |

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Nelken,
Lilien, Galaxblätter, Efeuranken und auch Fruchtstände,
Kisseneuphorbie |
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| Dieser Strauß
wird, man glaubt es kaum, in einen Brautstraußhalter
gesteckt. Der Griff wird mit einem farblich passenden
Band abgewickelt. In Kreisen geht es dann weiter, zuerst
außen Asparagus, dann Schleierkraut, in der Mitte die
Begonienblüten. Alles andere wird an Silberdraht aufgefädelt
und über die Kugel gelegt. Wenn alles fixiert ist,
werden die Ranken zu einem Tropfen geformt. |

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Schleierkraut,
Lunaria, Rosenblütenblätter, Hortensia, Begonienblüten,
Asparagus, Lavendel, Perlen, Silberdraht, |
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| Eine Form
aus Draht umwunden mit Schleierkraut bildet den
Kern dieses Straußes, die Calla werden gedrahtet oder
auch nur wattiert. Fest mit dem Geflecht verbunden geben
sie dem ganzen ein wenig Ruhe. Die Perlen auf einem
festen Draht aufgezogen als Akzent unterstreichen den üppigen
Überfluß. |

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Calla, Schleierkraut, Milchstern, Perlen,
Draht Salal |
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Dieses
Herz wird auch von einem Gestell gehalten. Den äusseren
Rand bilden Efeuranken. Die Rosen sind angedrahtet und
werden durch Watte mit Wasser versorgt. Von unten
beginnend werden nun die Rose angelegt und so gebogen,
das der Handgriff hinter der oberen Mitte des Herzens
liegt. Als Akzent fließt ganz dünne Goldkordel an der
Seite herunter.
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Polyantharosen
in verschienenem Reifegrad, kleine Efeuranken,
Goldkordel
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Als
Muff ist dieser Strauß zu tragen. Eine Rolle wird mit
Samt bezogen, auf ihr werden die Werkstoffe befestigt.
Als optische Trennung der beiden Seiten dienen die
Kupferstäbe, die unten in ein Dreieck münden. Die
Rosen werden wattiert, Calla benötigen kein Wasser,
wenn sie vorher lange genug gewässert wurden. Die großen
Blätter wiederum müssen ebenfalls wattiert werden.
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Rosen,
Calla, Amaranthus, Fruchtstände der Nigella damascena,
Stephanotisblüten, kleine Sempervivum, Blätter der
Anthurium cristallinum, Ripsalisranken, Tillandsia
usneoides, Band, Kupferkordel und Perlen
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Wieder
eine klassische Form des 'Ringelmeier'. Die einzelnen
Werkstoffe werden gedrahtet, nur die Rosen werden mit
wasser versorgt. Dann wird von der spitze an in ganz
genauen Kreisen angelegt. Die Gleichmäßigkeit spielt
hier eine große Rolle. Einen sauberen Apschluß bildet
hier eine mit Kordel und Stoff bezogene Platte.
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Polyantharosen,
Hopfenfruchtstände, Brombeeren, Apsaragus densiflorus 'Myriocladus',
Lunariablätter
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